Gesundheit

Gesundheit – ein wichtiger Schwerpunkt unserer Arbeit

 

Die gesundheitliche Situation der Kinder in Nepal ist noch immer sehr schwierig.

Im Hochland sterben Kinder unter 5 Jahren am häufigsten an Erkältungskrankheiten und Durchfallerkrankungen. Es gibt keinen Arzt in erreichbarer Nähe.

Hygienische Maßnahmen sind im Projekt daher sehr wichtig:

– sauberes Trinkwasser durch Trinkwasseranlage

– Händewaschen vor dem Essen

– Toiletten mit Wasserspülung, sowohl im Schulgebäude als auch in den Internatsgebäuden

– Warmwasseranlage im Duschhaus

Die Kinder in Nepal sind oft mangelernährt. Obst und Gemüse stehen den armen Familien selten zur Verfügung. Häufig ist Tsampa, ein Getreidebrei, die einzige Nahrung. Deshalb gibt es an unserer Schule täglich ein warmes Mittagessen, dessen Grundlage 30 kg bis 40 kg Reis sind. In zunehemden Maße sorgt unsere Gärtnerei mit ihren großen Gewächshäusern auch in der kalten Jahreszeit für Abwechslung auf dem Speiseplan und vor allem für die notwendige Vitamine.

In unserer Dispensary haben wir Medikamente und Verbandszeug. Einer unserer Lehrer hat darum eine Zusatzausbildung als „Healthworker“. Eine Schulabgängerin absolviert gerade eine Ausbildung zur Krankenschwester in Kathmandu, die von uns finanziert wird. Nach erfolgreichem Abschluss wird auch sie unserer Schule zur Verfügung stehen.

2013 wurde ein Hühnerstall für die Unterbringung der Legehennen und deren Nachzucht errichtet. Die dort gelegten Eier sorgen für eiweißreiche Nahrung, die für die Kinder dringend notwendig ist.